Das McLaren-Erbe

Die 1960er waren allgemein ein goldenes Zeitalter für den Motorsport, doch eine Rennserie hob sich besonders ab: die CanAm. Die hochgezüchteten Sportwagen, die hier an den Start gingen, stellten in Sachen Leistung sogar die damaligen Formel 1TM-Boliden in den Schatten. Die CanAm-Rennserie bedeutete Motorsport praktisch ohne Einschränkungen.

...Und ein neu gegründetes Team sollte sie über Jahre hinweg dominieren: McLaren. 

 

 

Obwohl CanAm für „Canadian American Challenge Cup“ stand, stammten die meisten Konstrukteure in den frühen Jahren aus Großbritannien, allen voran McLaren. Die Fahrer hingegen – allesamt die talentiertesten und wagemutigsten ihrer Zeit – kamen aus aller Welt und wurden von den unglaublichen Geschwindigkeiten und den Preis- und Sponsorengeldern angezogen.

Die CanAm wurde 1966 ins Leben gerufen und basierte auf dem technischen Reglement der Gruppe 7 der Fédération Internationale de l'Automobile (FIA). Die Laissez-faire-Philosophie dieser Gruppe bedeutete, dass Konstrukteure eine fast uneingeschränkte Freiheit genossen. Die Rennwagen mussten lediglich abgedeckte Räder, zwei Sitze sowie einige grundlegende Sicherheitsmerkmale aufweisen. Es gab kein Mindestgewicht und keine Einschränkungen bei der Motorenwahl. Eine aggressive Aerodynamik wurde sogar ausdrücklich begrüßt.
 

 

 

Für den noch jungen McLaren-Rennstall und seinen Gründer, Bruce McLaren, stellte die CanAm-Serie eine unwiderstehliche Herausforderung dar. McLaren hatte bereits an der Entwicklung von renntauglichen Sportwagen gearbeitet, bevor die CanAm begann. So war das Team bestens positioniert, um hier einzusteigen. Und Bruce McLaren war mittendrin, als einer der zwei Fahrer des Teams. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Von 1967 bis 1971 gewann McLaren fünf Fahrertitel in Folge – während die Leistungsdaten und Geschwindigkeit der Boliden immer weiter nach oben geschraubt wurden. McLaren lieferte gleichzeitig auch Fahrzeuge an andere Teams und Privatpiloten.

Die enormen Risiken der haarsträubenden Geschwindigkeiten, die die Rennwagen erreichten, wurden auf tragischste Weise deutlich, als Bruce McLaren selbst im Juni 1970 bei einer Testfahrt im McLaren M8D ums Leben kam – nur zwei Wochen vor dem Start der neuen Saison. So manches anderes Team hätte sich wohl kaum von einer Katastrophe dieses Ausmaßes erholt. Doch obwohl die Teammitglieder angewiesen wurden, am Tag nach Bruce McLarens tragischem Tod zu Hause zu bleiben, hielt sich niemand an die Weisung. Das gesamte Team erschien zur Arbeit und der M8D war schon für das erste Rennen einsatzbereit.
 



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